Die Lektionen des Krieges für die deutsche Politik

„Die Regierungschefs aus Ostdeutschland mahnen zu Recht an, dass ein vorgezogener Kohle-Ausstieg unnötig riskant sei. Deutsche Kohlekraftwerke in dem Moment abzuschalten, da Wladimir Putin Europa mit Gaslieferungen erpresst, ist keine kluge Politik. Die SPD ist in der Kohlefrage für eine realistische Anpassung der Politik offen. Die Grünen allerdings tragen dicke ideologische Scheuklappen, wenn es um Kohle und Atom geht.“

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Deutscher Scherbenhaufen

„Deutschland sah sich lange als Speerspitze der westlichen Industrieländer bei der Energiewende. In der Erwartung, die gesamte Energieversorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen realisieren zu können, hat es den Doppelausstieg aus der Kohle und der Kernkraft beschlossen und zum Teil schon realisiert. (…)

Der Krieg zeigt nun aber mit aller Deutlichkeit, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Die für die deutsche Strategie unerlässlichen Erdgasimporte aus Russland sind heute ein Risiko für Deutschland und für die gesamte westliche Welt. Sie geben Russland die Macht, Europas grösste Volkswirtschaft in die Knie zu zwingen, und sie begrenzen zugleich die Möglichkeit des Westens, weiter gehende Sanktionen gegen Russland zu verhängen.“

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Deutschland sitzt in der selbst gebauten Energiefalle

„Die Bundesbürger bekommen langsam das Ausmaß des Desasters zu Gesicht, das durch die schlecht durchdachte Energiewende entstanden ist. Jetzt, wo die Preise für Erdgas stark gestiegen sind, müssen sich Verbraucher und Unternehmen auf größeres Ungemach einstellen. Nach dem beschlossenen Ausstieg aus Atomkraft und Kohleverstromung muss die Bundesrepublik auf Gaskraftwerke setzen, um hinreichend viel grundlastfähigen Strom produzieren zu können und auftretende Flauten bei Wind und Sonne verlässlich zu kompensieren.“ (Hier weiterlesen.)