„Alle überfordert, Richter, Politik, alle einfach“

<<Kurz vor der Warschauer Brücke stehen am Dienstagmittag zwei Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Sie verweisen alkoholisierte Punks des Platzes. Der Grund: Ruhestörung. Auf den Hinweis, dass fußläufig entfernt Menschen stehen, die illegale Drogen verkaufen, reagiert einer der Polizisten mit Achselzucken. „Sind Sie das erste Mal hier? Selbst wenn wir die jetzt festnehmen würden, morgen stünden sie wieder dort.“ Auf die Frage, wie das passieren könne, schaut er belustigt. „Alle überfordert, Richter, Politik, alle einfach.“>> Hier weiterlesen.

Totgeschwiegen

„Nürnberg. 12. Juli 2014. Ein türkischstämmiger Mann wird am Hauptbahnhof von zwei Deutschen angegriffen und so schwer verletzt, dass er wenige Tage später an den Folgen verstirbt. Fälle wie dieser lösen – zu Recht – immer wieder Wellen der Betroffenheit aus. Es folgen Parlamentsdebatten, Lichterketten, zahllose Berichte über die Zunahme rechter Gewalt und am Ende steht die Aufstockung der Fördermittel für „Gegen-Rechts“-Initiativen. Im Nürnberger Fall blieb das große Echo allerdings aus, denn die Täter waren keine Fremdenfeinde, Neonazis oder Rechtsextremisten – sie waren linksorientierte Punks.“ Hier weiterlesen.

Nur Schweigen

„Was hätte es für einen „Aufschrei“ gegeben, wenn Rechtsradikale einen Anschlag auf – sagen wir einmal – die Firma eines prominenten Grünen-Politikers verübt hätten. Die Rufe nach „Konsequenzen“ und die Aufforderung zu „Zivilcourage“ wären nicht zu überhören gewesen. Ganz anders beim Anschlag auf die Firma der AfD-Chefin Frauke Petry in Leipzig: Da ist nur brüllendes Schweigen, in den sozialen Medien gar unterschwellige Schadenfreude im linken Milieu. Das ist ein übles Zeichen für den Zustand der politischen Kultur.“ Hier weiterlesen.

Quizstunde

Aus welcher Tageszeitung stammt folgender Text?

Hollywood hat den Ruf, liberal zu sein. Aufgeschlossen und fortschrittlich. Doch ein Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik zeigt: Nur der Schein ist wirklich rein. Tatsächlich ist Hollywood rassistisch, sexistisch und lässt auch ansonsten keine Möglichkeit aus, so diskriminierend wie eine Rede des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (69) zu sein.

a) Neues Deutschland
b) Junge Welt
c) Süddeutsche Zeitung
d) taz
e) Bild

Na? Woher? Genau, hierher.